Blackish holish thing

Bild: Robert Scoble
Die Möglichkeit, das unsere Erde vom bald in Betrieb gehenden Teilchenbeschleuniger beim CERN in Genf verschluckt wird, ist durchaus gegeben. Sie ist zugegeben sehr gering: eins zu eine Billion im Jahr, wie mal vor einiger Zeit ausgerechnet wurde. Manchmal zählt vielleicht auch nur die Möglichkeit einer Katastrophe und so verwundert es nicht, das gegen die Inbetriebnahme des Teilchenbeschleunigers nun Klage eingereicht wurde – in Honolulu. Nun ist es ebenso unwahrscheinlich, dass Mitarbeiter des CERN in einem Hawaiianischen Gericht auftauchen wie die Idee, dass die Erde in 50 Wochen die Größe eines Würfels haben könnte. Und stoppen wird es das Programm gewiss auch nicht. Aber die Geschichte an sich ist gut, vor allem weil der IHT, die darüber berichtet, keine so schlechte Überschrift eingefallen ist: “Try this headline: Black Hole Eats Earth”. Die Frage ist nur: wer sollte darüber berichten? Wer sollte die Wissenschaftler dann ins Gefängnis werfen, falls sie sich doch geirrt hätten? Und wer könnte noch über die Ironie lächeln, dass die Menschheit die Erde ausgerechnet dabei zerstört hat, wie sie versuchte herauszufinden, was sie im Innersten zusammenhält.



